28. November 2019 // Stadtratshearing Kreislaufwirtschaft mit vielen Expert*innen

Die Redner*innen des Stadtratshearings „Zirkuläre Wirtschaft“ haben ganz klar die großen Vorteile dieser De-Materialisierung für unsere Stadt aufgezeigt: Die Herstellung und der Verbrauch von Produkten ist für 50% des CO2-Ausstosses verantwortlich und muss zur Abwendung der Klimakrise reduziert werden; viele Produkte werden zwar effizient hergestellt, aber bisher nicht effizient genutzt (Autos stehen 23 Stunden am Tag; nur 5% der Nährstoffe von Lebensmittel kommen in unserem Körper an); Geteilte Nutzung oder Nutzung einer Dienstleistung (Licht, Wäsche waschen etc.) kann erheblich billiger erbracht werden.

Hier geht es zu den Beiträgen der Expert*innen in der Mediathek der LH München

Selten waren sich solch unterschiedliche Teilnehmer*innen wie die IHK, Industrieunternehmen, Wissenschaft und Umweltschützer*innen einig: Die zirkuläre Wirtschaft bietet nur Vorteile für die Stadt.

München kann mit einem Einkaufsvolumen von über 450 Mio € jährlich Maßstäbe setzen. Welche Möglichkeiten bestehen, um einem „zirkulären München“ zum Durchbruch zu verhelfen, müssen den Mitarbeiter*innen der Stadt aufgezeigt werden. Zum Thema Einkauf von Plastikprodukten kann die Vergabestelle tätig werden, bestimmte schlecht verwertbare Plastiksorten verbieten und Plastikverpackungen vermeiden. Die ÖDP- Anträge zielen darauf ab, erste Schritte umzusetzen hin zu einer von der Kommunalreferentin Kristina Frank angekündigten Strategie für ein zirkuläres München.

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