18. November 2019 // Mobilität im Münchner Osten stärken - ÖDP bringt Münchnerinnen und Münchner voran!

Mobilität im Münchner Osten stärken – ÖDP bringt Münchnerinnen und Münchner voran!

Die S-Bahn ist das Rückgrat der Mobilität in München. Vergangenes Jahr nutzten rund 722 Millionen Fahrgäste den MVV. Um die öffentlichen Verkehrsmittel noch attraktiver und zukunftsfähiger zu machen, muss das Angebot jedoch noch optimiert werden.
Ein erster Schritt wird schon sehr bald getan: Der Tarif-Dschungel des MVV lichtet sich ab dem 15. Dezember. Es wird nur noch eine Zone M geben, die das Münchner Stadtgebiet sowie einige Umlandgemeinden umfasst und die von weiteren sechs Tarifzonen umgeben ist. Für viele wird dadurch das S-Bahn fahren günstiger.

In den Außenzonen dieser neuen M-Zone sollten nun aber noch die Takte verdichtet werden, um den neuen Innenraum noch komfortabler zu machen und die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, das Auto stehen zu lassen. Die S 4 fährt derzeit außerhalb des Berufsverkehrs nur bis Trudering. Die Bahnhöfe Gronsdorf und Haar, die auch von vielen Pendlerinnen und Pendlern aus dem weiteren Umland genutzt werden, werden dann nur alle 20 Minuten von der S 6 angefahren. Das muss sich ändern! Darum hat die ÖDP-Stadtratsgruppe heute in einem Antrag gefordert, den S-Bahnbetrieb der Linie S 4 ganztägig und auch am Wochenende nach Haar zu verlängern.

Außerdem wollen wir gemeinsam mit interessierten Landkreisgemeinden ein leistungsstarkes Verkehrskonzept für die Metropolregion im Münchner Osten erstellen. Dabei sollte die Landeshauptstadt München auch Daten und Erhebungen der Umlandgemeinden miteinbeziehen. München braucht schließlich die Metropolregion, um den Verkehr in der Stadt in den Griff zu bekommen.

Johann Sauerer, ÖDP-Stadtrat: „Etwa 80 Prozent der Autoverkehre in den Stadtrandbezirken gehen auf Pendlerinnen und Pendler zurück. Viele würden auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen, wenn die Takte dichter und die Umsteigemöglichkeiten attraktiver wären. In einem ersten Schritt müssen wir daher die Umland-Stationen der neuen M-Zone besser anbinden. Es ist nicht verständlich, warum etwa die S-Bahnlinie 4 nicht ganztägig und am Wochenende nach Haar fährt, obwohl diese Linie stark frequentiert wird. Des Weiteren fordern wir ein Verkehrskonzept für den Münchner Osten aus, das gemeinsam mit interessierten Gemeinden erarbeitet werden soll. Einfach Münchner Straßen sperren, ist nämlich schlechter Stil. Mobilität in der Metropolregion funktioniert nur miteinander.“

Tobias Ruff, ÖDP-Stadtrat: „Wir wollen das S-Bahnnetz noch attraktiver für die Münchnerinnen und Münchner – aber auch für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Umland – machen. Wenn die S-Bahnen nämlich zuverlässig und komfortabel nutzbar sind, kommen viele Pendlerinnen und Pendler gar nicht in die Verlegenheit, das Auto zu nutzen. Das kann aber nur funktionieren, wenn wir die Außenäste des S-Bahnnetzes ertüchtigen und leistungsstarke Takte haben. Wir brauchen einen Masterplan für die Verkehre im Münchner Osten. Dabei wollen wir die Umlandgemeinden mitnehmen und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Nur gemeinsam können wir die Verkehrsprobleme der Metropolregion lösen.“

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