Februar 2017 // Smarter Together – Ein ziemlich "smartes" Projekt in Neuaubing-Westkreuz/Freiham

Am Donnerstag, den 16. Februar 2017 wurde den Projektbeteiligten aus allen Teilnehmerstädten das EU-geförderte Projekt Smarter Together der Landehauptstadt München im Münchner Westen vorgestellt. Nach einer Einführung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gelände besichtigen und auch das Geothermiewerk in Freiham. Ein Bericht unserer Stadträtin Sonja Haider.

In das Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz/Freiham mit seinen rund 30.000 Einwohnern werden bis Anfang 2019 insgesamt rund 20 Millionen Euro investiert, es ist somit das größte Stadtteil-Entwicklungsgebiet Deutschlands.

Mit Hilfe neuester Technologie und intelligent genutzter Daten sollen Antworten auf die Zukunftsfragen der Stadtentwicklung gefunden werden. Die Lebensqualität der Bewohner soll verbessert, die Energieeffizienz von Wohnraum gesteigert und vernetzte Mobilitätsangebote geschaffen werden.

Das Münchner Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, mehr als 20 Prozent CO2 einzusparen, mehr als 20 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen und die Energieeffizienz soll ebenfalls um mehr als 20 Prozent gesteigert werden. Bis 2050 will München in Neuaubing-Westkreuz sogar CO2-Neutraliät erreichen. Ein hehres Ziel!

Co-Creation ist der neue Hype. Dahinter versteckt sich Bürgerbeteiligung, allerdings in verbesserter Form. In Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern werden Rahmenbedingungen vorgestellt, Ängste aufgegriffen und dann Bedürfnisse und Ideen abgefragt. Ein praktisches Beispiel sind die Verteilerboxen die sich die Bürgerinnen und Bürger wünschen, um an den Mobilitätsstationen verschiedene Utensilien wie Kindersitze und Fahrradhelme aufzubewahren aber auch, damit Lieferdienste regionaler Lebensmittel vom Bauern in der Umgebung beispielsweise, ihre Produkte dorthin liefern können. Zudem soll so das Teilen von Geräten, wie zum Beispiel Bohrmaschinen, über die Verteilerboxen erleichtert werden. Das Beste ist aber, dass diese Ideen jetzt genau so umgesetzt werden. Bei dem Projekt mit seinen vielen Unterthemen fällt unserer Stadträtin Sonja Haider auf, dass die Kommunikation, der Austauch unterschiedlicher Akteure im Mittelpunkt steht – verschiedenste Referate kommunizieren übergreifend ebenso wie die Verwaltung mit den Bürgern etc. „Die Menschen stehen im Vordergrund und das ist extrem wichtig!“ so Sonja Haider. „Nur so kann ein echter Austausch stattfinden“.


Blick auf das Baugelände

Beim abschließenden Besuch des Geothermiewerkes in Freiham, das die erforderliche klimaschonende Energie liefern wird, wird klar, auf was für einem Schatz München sitzt, den man unbedingt nutzen muss – nicht nur in Freiham!


Im Geothermiewerk

Hier geht es zu den Projektseiten Smarter Together der LH München

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