26. November 2019 // Aufatmen im Münchner Westen - Frischluft, Artenvielfalt und Erholungsgebiet schützen

PM: Aufatmen im Münchner Westen – Frischluft, Artenvielfalt und Erholungsgebiet schützen

München wird immer wärmer. 2018 lag die durchschnittliche Temperatur 1,6°C über dem langjährigen Mittel der vergangenen 30 Jahre. An 87 Tagen hatte es Temperaturen über 25°C, an 16 Tagen sogar über 30°C. Das sind weitaus mehr, als noch vor 30 bis 40 Jahren.[1] Diese Entwicklungen zeigen deutlich: Die Klimaerwärmung hat Einzug gehalten in München.
Damit die Münchnerinnen und Münchner in der Innenstadt nicht vollkommen überhitzen, brauchen wir in Zeiten des Klimawandels, Frischluftschneisen und Kaltluftentstehungsgebiete mehr denn je. Aus diesen Zonen kommt nämlich frische Luft, die durch die Stadt strömt und für Abkühlung sorgt.

Die flächengrößte Frischluftzufuhr im Münchner Westen führt durch einen Grünzug, der von Gräfelfing bis nach Laim verläuft. Ohne sie, würde die Lebensqualität im südlichen Pasing und in Laim während der Sommermonate stark eingeschränkt. Durchatmen? Wäre dann vielleicht wieder im Spätherbst möglich.

Aber auch direkt vor Ort hat der Grünzug eine wichtige ökologische Bedeutung. Hier tummeln sich seltene Tierarten, die im dichten Betongrau sonst nicht überleben könnten. Das Gelände hat darüber hinaus auch eine wichtige Funktion als Naherholungsgebiet. Das zeigt sich auch daran, dass eine örtliche Schulklasse, einen Antrag zum Erhalt des Grünzuges beim diesjährigen Kinder- und Jugendforum eingebracht haben. Laim ist nämlich mit einem Grünflächenanteil von 4,8% der Stadtteil, der am stärksten bebaut ist.

Im Zuge der U-Bahnverlängerung von Laim nach Pasing, an deren Trasse sich das Gelände befindet, steht zu befürchten, dass das Areal in den nächsten Jahren nachverdichtet und bebaut wird. Die ÖDP-Stadtratsgruppe fordert aber mit zwei Anträgen, dass das Gebiet auch für nachfolgende Generationen geschützt und bewahrt werden soll.

[1] Quelle: Statistisches Jahrbuch 2019, Seite 22-24.

ÖDP-Stadtrat Johann Sauerer meint dazu:
„Wir dürfen wichtige, gewachsene Grünflächen und Frischluftschneisen nicht für schnellen Profit von Investoren opfern. Uns als ÖDP ist es daher ein Herzensanliegen, den Grünzug von Gräfelfing nach Laim langfristig für die Münchnerinnen und Münchner zu erhalten. Wenn wir dem nicht nachkommen, verliert nicht nur das Stadtviertel, sondern ganz München massiv an Lebensqualität.“

ÖDP-Stadträtin Sonja Haider ergänzt:
„Viele Bürgerinnen und Bürger sind beunruhigt, weil sie die Bebauung ihres Grünzuges befürchten. In Laim haben wir so wenige Grünflächen, wie nirgendwo sonst in München. Eine frühzeitige Entscheidung des Stadtrats zum Erhalt der Fläche, hätte daher eine wichtige Signalwirkung. Der Arten- und Umweltschutz müssen für uns Priorität haben.“

ÖDP-Stadtrat Johann Sauerer meint dazu:
„Wir dürfen wichtige, gewachsene Grünflächen und Frischluftschneisen nicht für schnellen Profit von Investoren opfern. Uns als ÖDP ist es daher ein Herzensanliegen, den Grünzug von Gräfelfing nach Laim langfristig für die Münchnerinnen und Münchner zu erhalten. Wenn wir dem nicht nachkommen, verliert nicht nur das Stadtviertel, sondern ganz München massiv an Lebensqualität.“

ÖDP-Stadträtin Sonja Haider ergänzt:
„Viele Bürgerinnen und Bürger sind beunruhigt, weil sie die Bebauung ihres Grünzuges befürchten. In Laim haben wir so wenige Grünflächen, wie nirgendwo sonst in München. Eine frühzeitige Entscheidung des Stadtrats zum Erhalt der Fläche, hätte daher eine wichtige Signalwirkung. Der Arten- und Umweltschutz müssen für uns Priorität haben.“

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