8. Juni // Ein Radhaus für’s Rathaus!

Anders als manche Mitglieder der Rathausregierung und des Münchner Stadtrats, fahren erfreulich viele städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit ins Münchner Rathaus. Das Resultat: Schon in der Früh sind die vorhandenen Fahrradabstellanlagen überlastet. Auch die öffentliche Anlage am Marienhof birst aus allen Nähten.

Anders sieht es da im nächsten Innenhof aus. Viel Platz für große Dienstwagen – wenig Nutzen für die Allgemeinheit. Leider konnten sich bekannterweise die Regierungsfraktionen nicht durchringen, ein autofreies Rathaus mitzutragen: Zu bequem sind wohl die Luxuskarossen. Zu gering der Wille selbst konkret etwas für die Mobilitätswende zu tun.

Auch wenn das natürlich sehr bedauernswert ist, sollte die Stadt wenigstens Dankbarkeit zeigen, dass es Leute gibt, die das anders sehen und allen Mitarbeitern des Rathauses genug Platz einräumen, um ihre Radl sicher und komfortabel unterzubringen.

Daher fordert die Fraktion ÖDP/FW in einem Antrag ein neues Radhaus für’s Rathaus. In den Innenhöfen des Münchner Rathauses sollen weitere Fahrradabstellanlagen aufgestellt werden.

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: Deutlich mehr Münchnerinnen und Münchner fahren mit dem Fahrrad in die Arbeit als mit dem Dienstwagen. Ist es da gerecht, dass im Rathaus für ein paar wenige mehr Platz zur Verfügung gestellt wird, als für die ganzen Radler? Obwohl sich doch eigentlich die Rathausregierung für eine gerechte Neuaufteilung der Verkehrsräume einsetzen wollte? Ich finde nicht! Wir brauchen deutlich mehr Platz für unsere zahlreichen Mitarbeiter, die mit den Radl fahren.“

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