4. Februar // Pasinger Blutbuche retten ­čî│

Viele hundert Jahre steht die Pasinger Blutbuche schon in der Pfeivestlstra├če in Pasing. Sie musste zusehen, wie sich die einstige Waldkolonie Pasing mehr und mehr gewandelt hat. Wie viele ihrer Artgenossen dem Wachstum der Stadt zum Opfer fielen. Doch die Blutbuche hat alle Ver├Ąnderungen durchgestanden ÔÇô bis jetzt. Durch ein Bauvorhaben ist sie stark gef├Ąhrdet.

Sollte die Buche gef├Ąllt werden, verliert Pasing einen identit├Ątsstiftenden Baum und eine gesch├╝tzte Fledermauskolonie ihr Zuhause. Eine Umsiedlung dieser bedrohten Tiere ist im Winter unm├Âglich und k├Ąme einem Todesurteil gleich. Derweil ist der Schutz des Lebensraums von Wildtieren ist im Bundesnaturschutzgesetz verankert. Es ist gesetzlich untersagt, Lebensst├Ątten dieser Tiere zu beeintr├Ąchtigen oder gar zu zerst├Âren, wenn es keinen triftigen Grund daf├╝r gibt. Durch eine Umplanung k├Ânnte der Architekt die F├Ąllung der Buche vermeiden.

Die ├ľDP-Stadtratsgruppe fordert in ihrem heutigen Antrag, dass die Stadtverwaltung nochmals pr├╝ft, wie der Baum gesch├╝tzt werden kann. Alternative Planungen w├╝rden es n├Ąmlich erm├Âglichen, die Buche zu erhalten und trotzdem die geplanten Parkvillen zu bauen. Diese h├Ątten dann auch ihren Namen verdient ÔÇô ein Park ohne B├Ąume ist doch auch nur ein Werbeschwindel.

├ľDP-Stadtrat Johann Sauerer:

ÔÇ×Leider gilt immer noch viel zu oft, dass Baurecht vor Baumrecht gilt. Bei jeder geplanten oder durchgef├╝hrten F├Ąllung von alten, sch├╝tzenswerten B├Ąumen bricht mir das Herz. Ich hoffe sehr, dass die Pasinger Blutbuche doch noch gerettet werden kann, indem alle rechtlichen Mittel ausgesch├Âpft werden. Die Landeshauptstadt M├╝nchen kann es sich nicht leisten, so unvern├╝nftig und fahrl├Ąssig mit ihrem Baumbestand umzugehen. Schlie├člich haben wir mehrheitlich den Klimanotstand ausgerufen. Es wird h├Âchste Zeit, dass nun auch alle danach handeln. Blo├če Beschl├╝sse und Sonntagsreden bringen uns nicht weiter.ÔÇť

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