4. Februar // M├╝nchner Seen werden hundefreundlicher ­čÉĽ

37 320 Hunde sind in M├╝nchen gemeldet. Statistisch gesehen kommt damit auf 41 Einwohner ein Hund. Wie viele von den Zamperln gerne schwimmen ist leider nicht ├╝berliefert ÔÇô aber die ├ľDP-Stadtratsgruppe ist sich sicher: Es sind ganz, ganz viele!

Auch wenn es vielen menschlichen Badeg├Ąsten im Herbst und Winter zu kalt wird, um noch in den M├╝nchner Badeseen zu plantschen oder zu schwimmen, w├╝rden sich viele Vierbeiner ├╝ber ein bisschen Abwechslung beim Gassi gehen freuen. Die ├ľDP-Stadtratsgruppe fordert daher mit ihren heutigen Antr├Ągen, dass bestimmte Bereiche an allen M├╝nchner Badeseen von Oktober bis Mai f├╝r Hunde freigegeben werden.

Durch die Ausweisung von Hunde-Zonen k├Ânnen auch bestimmte, ├Âkologisch sehr wertvolle Uferbereiche gesch├╝tzt werden. Der ├ľDP ist es nat├╝rlich ein gro├čes Anliegen, dass Wildtiere nicht durch die vierbeinigen Freunde gest├Ârt werden. Schilf- und R├Âhricht-Bereichen sollen daher weiterhin tabu bleiben. So schaffen wir es, dass Hunde und Wildtiere gleicherma├čen zum Zuge kommen.

Konkret soll au├čerdem der Riemer See so geplant werden, dass Bereiche f├╝r Hunde geschaffen werden k├Ânnen. Die ├ľDP-Stadtratsgruppe nimmt Anregungen der neugegr├╝ndeten B├╝rgerinitiative vor Ort auf und bringt beispielsweise ein neues ├ťberlaufbecken, das speziell f├╝r die Hunde errichtet werden soll, ins Gespr├Ąch. Hunde sollten n├Ąmlich auch im M├╝nchner Osten in Hitzesommern Abk├╝hlung finden.

├ľDP-Stadtrat Johann Sauerer: ÔÇ×M├╝nchen ist eine Weltstadt mit einem Herz f├╝r Tiere und sollte daher auch f├╝r den besten Freund des Menschen Freir├Ąume schaffen. Am Olchinger See gibt es bereits eine ÔÇÜHunde-BadesaisonÔÇś und es ist immer eine gro├če Freude, den Hunden beim Plantschen zuzusehen. Die Ausgestaltung der Badezonen sollten wir gemeinsam mit den ├Ârtlichen Bezirksaussch├╝ssen, interessierten Tierbesitzern, Vogelschutzverb├Ąnden und dem Tierschutzverein angehen. Gemeinsam k├Ânnen wir f├╝r alle mehr Aufenthaltsqualit├Ąt schaffen.ÔÇť

├ľDP-Stadtrat Tobias Ruff, Gew├Ąsser├Âkologe: ÔÇ×Seen und Gew├Ąsser sind f├╝r viele M├╝nchnerinnen und M├╝nchner ein Hort der Erholung. Ihre ├Âkologische Funktion ist f├╝r das Stadtklima, unsere Flora und Fauna von gro├čer Bedeutung. Viele V├Âgel nutzen den Rohricht- und Schilfbereich zum Br├╝ten. Wenn wir bestimmte Bereiche f├╝r Hunde vorsehen, erzielen wir auch eine Lenkungswirkung, die auch die Bed├╝rfnisse unserer Wildtiere ber├╝cksichtigt und sch├╝tzt.ÔÇť

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