31. Januar // Fehlende Krankenhaus-Plätze für Babys und Kinder Engpass auch an München Kliniken?

Es ist der Albtraum vieler Eltern: Ihr Baby oder Kind ist krank und hat Schmerzen, doch im Krankenhaus werden sie abgewiesen. Es gibt schlicht keinen Platz, um ihre Kleinen angemessen ärztlich zu versorgen. Dieser Albtraum wird immer wieder Realität – Mitten in München. Und leider sind solche Geschichten nicht einmal Einzelfälle.

In den Münchner Krankenhäusern sind freie Bettenplätze für Säuglinge und Kinder rar. Gerade wenn es um die Versorgung unserer jüngsten Münchnerinnen und Münchner geht, liegt ein gefährlicher Engpass vor. Zwar kann im absoluten Notfall der Rettungsdienst die Einweisung der kleinen Patienten in die Kliniken erzwingen, dies führt jedoch bei Eltern und Kindern zu noch mehr Stress – und kostet unnötig Zeit. Gerade bei akuten Erkrankungen und Schmerzen zählt jede Sekunde.

2018 wurden in München 17 587 Babys geboren – das sind über 5 000 mehr als noch vor acht Jahren. Die ÖDP-Stadtratsgruppe möchte wissen, wie sich die München Kliniken auf diese Zunahme vorbereitet und wie die Kapazität an Bettenplätzen angepasst werden kann, um auch die jungen Patienten schnell und sicher zu versorgen. Unser Ziel ist es nämlich, dass sich Eltern in diesen schwierigen Situationen nicht auch noch darum sorgen müssen, einen Klinikplatz für ihre Sprösslinge zu finden.

ÖDP-Stadtrat Johann Sauerer: „Eltern bricht schier das Herz, wenn sie ihre kranken Babys oder Kinder leiden sehen müssen. Wenn sie dann noch von Krankenhäusern abgewiesen werden und unnötig Zeit verstreicht, weil keine freien Betten vorhanden sind, ist das ein Skandal. Die Landeshauptstadt München muss zusammen mit den städtischen Kliniken diesen Albtraum beenden und endlich ausreichend Kapazitäten schaffen.“

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