18. Februar // Circulation Plan für München

Die Stadt Gent macht es vor: Eine Aufteilung der Stadt in unterschiedliche Zonen die für den motorisierten Individual-Durchgangsverkehr gesperrt sind und nur über bestimmte Zufahrtswege erreichbar sind. Das direkte Queren der verschiedenen Zonen ist nur den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Lieferverkehr, Notarzt, Krankenwägen, Polizei und Feuerwehr sowie dem Radverkehr erlaubt. Daurch entfällt ein großer Teil des Durchgangsverkehrs. Der Radverkehrsanteil hat sich in Gent und in Löwen drastisch erhöht, die Straßen sind so sicherer geworden.

In einem Antrag fordert nun die Münchner ÖDP auch für München einen Circulation Plan aufzustellen und so die Verkehrswende schnell und sicher anzugehen. Autofahrer, die unbedingt in die Innenstadt müssen, können Parkhäuser ansteuern. Dadurch, dass es keine Querungsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Stadtbezirken gibt, sondern über die Ringe gefahren werden muss, bleibt die Innenstadt weitgehend frei von KfZ-Verkehren. Die Forderungen von Fridays for Future könnten so in greifbare Nähe rücken. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern kann die Mobilitätswende konkret, schnell und praktikabel angegangen werden.

ÖDP-Radlstadträtin Sonja Haider:
„Gent hat bewiesen, dass eine Verkehrswende schnell und einfach umzusetzen ist. Auch Löwen und Birmingham ziehen jetzt nach, denn das Konzept eines Cirulation Plan ist einfach: Durchgangsverkehr wird vermieden, notwendiger Verkehr, wie Krankenwagen, Lieferverkehr und Anwohner können einfach zu ihrem Bestimmungsort fahren und der Radverkehrsanteil steigt automatisch – das wäre ein Gewinn für alle!“

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