13. Januar // Laimer Unterführung – Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen

Auch wenn Autos und Busse den Laimer Tunnel seit dem 15. Dezember wieder passieren können – der Baustellen-Ärger geht weiter. Für die Fahrradfahrer und Fußgänger ist die enge, dunkle und unsichere Unterführung nämlich noch immer ein Graus. Immer wieder kommt es zu brenzligen Konfliktsituationen, die Beschwerden häufen sich.

Die Laimer Unterführung dient vielen Schülerinnen und Schülern als Schulweg, richtige Alternativrouten gibt es nicht oder würden kilometerlange Umwege bedeuten. Außerdem dient der Tunnel als zentraler Zugang zum Laimer Bahnhof: Täglich steigen hier etwa 30 000 Fahrgäste um. Tausende Münchnerinnen und Münchner müssen sich daher durch die stellenweise nur 2,5 Meter breiten Gänge zwängen.

Noch bis voraussichtlich 2025 werden die Bauarbeiten andauern: Damit liegen noch mindestens fünf Jahre Zittern auf dem täglichen Schul- oder Arbeitsweg vor den Laimer. Das kann und möchte die ÖDP-Stadtratsgruppe nicht einfach so hinnehmen! Daher fordert sie mit einem Antrag, dass endlich ein funktionierendes Sicherheitskonzept für Fußgänger und Radfahrer erstellt wird.

ÖDP-Stadtrat Johann Sauerer, planungspolitischer Sprecher:

„Noch mindestens fünf Jahre dauern die Bauarbeiten an der Laimer Unterführung. Diese fünf Jahre können wir nicht bloß mit den Unschuldsbekundungen und guten Zureden der Deutschen Bahn und des KVRs überbrücken. Wir dürfen es nicht einfach akzeptieren, dass sich Kinder auf ihrem Schulweg fürchten und, dass Radler und Fußgänger sich gegenseitig ins Gehege kommen. Die Stadt muss jetzt mit den den Baustellen-Verantwortlichen, den Schulen, der Polizei und den Örtlichen zusammen für mehr Sicherheit in Laim sorgen!“

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