1 Juli // Causa Perlschneiderhof – Die unendliche Geschichte

Der Perlschneiderhof ist eines der ältesten und geheimnisvollsten Gebäude in Pasing. Es liegt idyllisch im Grünzug an der Würm – und damit mitten in Pasing. Das verlassene Bauernhaus ist nur etwa 350 Meter vom Pasinger Bahnhof und 550 Meter vom Einkaufszentrum Pasing-Arcaden weg.

Trotzdem wird er von der Landeshauptstadt München höchst stiefmütterlich behandelt. Dieser gehört der Hof bereits zur Hälfte. Schon 2012 hat der Stadtrat aber beschlossen, dass darauf hingewirkt werden soll, den anderen Anteil zu erwerben und den Hof zu sanieren. Der Perlschneiderhof sollte zu einem zentralen Ort für die Pasinger Vereine und Kulturschaffende werden. Auch über eine gastronomische Nutzung wurde gesprochen.

Passiert ist leider trotz zahlreicher Anträge aus den Fraktionen und der Bevölkerung nichts. Der Perlschneiderhof verfällt immer mehr. Durch Sturm- und Unwetterschäden ist das Dach undicht geworden. Doch nicht einmal ein Antrag zur dringlichen Behandlung im Kommunalausschuss, bringt Bewegung ins Spiel.

Die Fraktion ÖDP/FW hakt nun nach: Spielt das Kommunalreferat auf Zeit? Soll der Hof komplett verfallen? Gelten Stadtratsbeschlüsse nichts mehr? Ab welcher Lochgröße im Dach halten die Verantwortlichen die Sanierung für dringlich? Warum möchte das Kommunalreferat nicht über die Verhandlungen berichten? Wann laufen die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Stadtsanierung aus? Wurden entscheidende Entwicklungen verschlafen?

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